Presse

Wenn Sie mehr über meine Themen lesen möchten, schauen Sie doch mal in die Sammlung der an die Medien versendeten Pressemeldungen. 

Bestandsaufnahme Oestrich-Winkel 

Oestrich-Winkel. Dem Zufall nichts überlassen will Kay Tenge, überparteilicher Bürgermeisterkandidat, bei der Prüfung seiner zukünftigen Aufgaben. Ab 24. April ist er fast täglich in Oestrich, Mittelheim, Winkel und Hallgarten unterwegs, notiert Mängel, prüft den Zustand der Straßen und Gebäude und sammelt im Gespräch mit den Anwohnern Ideen, Wünsche und Fragen für eine Zukunft der Stadt mit ihm als Bürgermeister. „In meinen über 20 Berufsjahren und auch in den vergangenen Wochen der Wahlvorbereitung ist mir aufgefallen, dass die Menschen mehr Ideen in sich tragen, als man in der Politik oder im Rathaus, mitbekommen kann. Wir drehen uns oft im Kreis und treffen nur die immer gleichen Personengruppen. Es ist mir wichtig, dass wir vielen zuhören, bevor wir die kommenden Jahrzehnte planen.“ 

 

Tenge verweist beispielhaft auf einen Kneipenabend im Winkeler „Batolome“, an dem er gleichzeitig mit jungen Anhängern von CDU, FDP, Grüne, SPD oder auch mit Politikverdrossenen gesprochen hat und Fragen und Ideen mitnahm, die zuvor auf keinem Tisch lagen. „Darunter waren Ideen wie eine Fußgängerzone in Teilen der Hauptstraße, um Einkaufen in Oestrich-Winkel attraktiver zu machen. Oder wenigstens einmal im Jahr das „längste Weinfest“ des Rheingaus in der kompletten Hauptstraße zu veranstalten. Mir gefiel auch die Idee einen „Seniorenweg“ zu gestalten, der mit guter Beleuchtung und vielen Bänken ausgestattet sein solle. Selbst einen Neubaubereich, der noch in keinem Verzeichnis gelandet ist, kann ich aufgrund von Gesprächen mit Menschen auf der Straße, nach meinem Amtsantritt nun vorschlagen. Und das Thema Nachhaltigkeit ist vor allem für unsere nachfolgende Generation sehr wichtig.“ Die große Bestandsaufnahme der Stadt soll folglich nicht nur aktuelle Probleme und zukünftige Möglichkeiten aufweisen, sondern auch echte Bürgerbeteiligung vor der Haustür möglich machen. Kay Tenge hat für dieses Projekt sechs Wochen Urlaub genommen, um bestens vorbereitet für das Amt des Bürgermeisters zu sein. 

 

Die genauen Laufpläne sind auf www.kaytenge.de nachzulesen. Wer in dieser Zeit nicht Zuhause ist und dem von der CDU und FDP nominierten Bürgermeister etwas mitteilen möchte, erreicht ihn über seine Webseite und auf vielen Veranstaltungen, die dort notiert sind. 

Gute Ideen der 
Oestrich-Winkeler

Oestrich-Winkel. „Ein guter Bürgermeister ist mittendrin, hört zu und fragt nach“. Kay Tenge ist seit Wochen täglich in den Straßen seiner Heimat unterwegs und sammelt Ideen und Probleme der Anwohner. Der 48-jährige Bürgermeisterkandidat arbeitet seit 27 Jahren in verschiedenen Rathäusern und weiß, worauf es ankommt: „Wer glaubt zu wissen, was eine Stadt braucht, ohne die Menschen vor Ort einzubeziehen, liegt falsch“, so der von CDU und FDP für die Wahl am 26. Mai nominierte Familienvater. 

„Ich freue mich sehr, wie viele Menschen auf mich zukommen und mir ihre Vorstellungen ganz konkret mitteilen“. Dabei kamen kleinere Probleme ans Tageslicht, wie fehlende Spiegel oder auch nur ein Verkehrsschild, dass den Verkehr vor allem für Fußgänger und Radfahrer sicherer machen könnte. „Tempo 30“ in der Rheingaustraße wünschen sich die Bewohner oder Maßnahmen gegen die Raserei. Als aktueller Ordnungsamtsleiter kennt der Oestricher diese Probleme nur zu gut. „Diese kleinen Hinweise sind wichtig und dennoch brauchen wir auch ein nachhaltiges Konzept in unserer Stadt um den Verkehr in den Griff zu bekommen, dabei ausreichend für Parkplätze zu sorgen und nicht zu vergessen, dass es auch um die Unterstützung des lokalen Handels und des Tourismus geht“. Verkehr sei kein Einzelproblem, sondern eines, dass nur in Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten einerseits und „Hessen Mobil“ andererseits in den Griff zu bekommen ist. 

Im privaten Bereich bittet Kay Tenge die Parkflächen auf den eigenen Grundstücken zu nutzen und denen, die keine Parkmöglichkeiten haben, die Parkflächen an den Straßen frei zu halten. Aber auch abseits des sehr häufig genannten Themas, wurden viele Ideen genannt. „Mehr Räume und Angebote für unsere Jugendlichen, noch besser gekennzeichnete Radwege, Prüfung einer Mountain Bike-Route, die keine Schäden anrichtet, aber auch klare Verbote gegen Wildfahrten, die Zerstörungen im Wald anrichten.“ Auffällig häufig wurde er auch auf Gebäude angesprochen, die scheinbar verwahrlosen und dringenden Sanierungsbedarf haben. „Da müssen wir Haus für Haus prüfen, was die Stadt machen kann: selbst Kaufen, sanieren und bezahlbaren Wohnraum, Vereinsräume oder Jugendangebote einrichten. Oder alle Fördertöpfe ausreizen, um den Besitzern zu helfen. Es gibt viele Möglichkeiten, unsere Stadt noch schöner zu machen. 

Kay Tenge will neue Sportanlage in Oestrich

Oestrich. Bürgermeisterkandidat Kay Tenge traf sich mit Eltvilles Bürgermeister Patrick Kunkel und besuchte den Stammtisch der CDU Hattenheim um sich über die geplante, gemeinsame Sportanlage zu diskutieren. Der Oestricher betonte dabei seine Vorstellungen für eine Sportanlage mit Fußballfeld und Leichtathletik-Disziplinen in Oestricher Ortsnähe, die sowohl von Oestrich als auch von Hattenheim und der EBS gut und sicher erreichbar sein müsse. Er bat die Vertreter bei den Verhandlungen keine Schnellschüsse aufgrund von leichter verfügbaren Flächen zu machen, sondern erstens den bestmöglichen Standort zu bestimmen und zweitens dann mit den Grundstücksbesitzern in Gesprächen nach Lösungen zu suchen. „Es ist wichtig, dass wir Kindern weiterhin die Möglichkeit bieten zu Fuß oder mit dem Fahrrad gefahrlos zu ihrer Sportstätte zu kommen“, so der 48-jährige Familienvater von zwei sportlich aktiven Jugendlichen. An den vielen Beispielen im Rheingau, die in den vergangenen Jahren Kunstrasenplätze erhalten haben, sehe man, dass die Vereine Zulauf haben und heute deutlich besser aufgestellt seien, als noch zu Zeiten von Hartplätzen. Den Bereich Leichtathletik dürfe man dabei nicht unterschätzen, denn „laufen, springen und werfen“ seien urmenschliche Bewegungsformen, die für die Gesundheit in jedem Alter zuträglich seien. Tenge will als Bürgermeister nicht nur auf den Sportanlagen, sondern auch in den Weinberger und im Wald für mehr Infrastruktur für Wanderer, Walker, Spaziergänger und Läufer sorgen und denkt dabei auch an öffentliche Fitnessgeräte, die in Parcoursform zum Mitmachen einladen sollen. Für die Oestricher Sportanlage sieht er gute Chancen, gemeinsam mit der Nachbarstadt Eltville am Rhein, auch die Finanzierung stemmen zu können und freut sich schon auf diese Aufgabe: „Das ist der Grund warum ich mich für die Verwaltung schon immer berufen fühle. Es ist eine Erfüllung, wenn man Menschen auf eine verwaltungsrechtlich sichere Art und Weise helfen kann.“ 

Digitale Zukunft 

Oestrich-Winkel. Bei seiner Bestandsaufnahme mit dem Besuch aller Straßen in Oestrich-Winkel fiel dem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Oestrich-Winkel, Kay Tenge, auf, dass es „erstaunlich viele Stellen gibt, an denen der Empfang schlecht oder gar nicht vorhanden ist.“ Er will den digitalen Fortschritt in drei Bereichen: Im Rathaus gelte es die digitalen Angebote für Bürgerinnen und Bürger weiter auszubauen um den Gang ins Bürgerbüro zunehmend überflüssig zu machen. Zweitens plant er die Überprüfung der aktuellen Netzabdeckung mit den entsprechenden Betreibern und entsprechende Maßnahmen. „Wir haben viele Home-Offices in Oestrich-Winkel und Gewerbetreibende, die mobil erreichbar sein müssen, um erfolgreich arbeiten zu können. Dafür ist es existenziell notwendig, gut erreichbar zu sein.“ Drittens will Tenge mehr freie WLAN-Bereiche einrichten lassen. „Die WLAN-Ausdehnung ist heute ein touristischer Wirtschaftsfaktor. Gäste und Bürger müssen überall die Möglichkeit haben, sich Informationen auf dem Smartphone oder Tablet zu beschaffen. Nur so verhindern wir Informationsschranken, die eine Übernachtung oder einen Besuch einer Gaststätte verhindern können.“ Zwei Modelle sieht der 48-jährige: Wer über ein privates oder geschäftliches WLAN verfügt, kann dieses mit entsprechender Software, einfach und sicher allen in der Nähe zur Verfügung stellen. So entstehen in Großstädten bereits flächendeckende WLAN-Systeme – „warum nicht auch in Oestrich-Winkel?“ Zweitens sieht Tenge freies WLAN an stark frequentierten Orten. Die Stadt habe unter Bürgermeister Michael Heil bereits begonnen WLAN-Hotspots mit dem Programm „Digitale Linde“ einzurichten. Das will Tenge weiterführen und Gästen und Einheimischen helfen, die digitalen Lücken zu schließen. 

Fördergelder sind auch privat nutzbar 

Oestrich-Winkel. Über das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ wird Oestrich-Winkel in den kommenden Jahren mit bis zu zehn Millionen Euro von Land und Bund unterstützt. „Das kann ein Quantensprung für uns sein“, freut sich der Bürgermeisterkandidat Kay Tenge auf die kommenden Aufgaben. „Bürgermeister Michael Heil hat mit seiner Unterschrift die Weichen nicht nur für Grünanlagen, Wege und Plätze gestellt“, so der von CDU und FDP favorisierte parteilose Kandidat. In der öffentlichen Wahrnehmung seien vor allem diese öffentlichen Anlagen in den Vordergrund gerückt. Dabei sehe das Programm auch Maßnahmen an unter Denkmalschutz stehenden privaten Gebäuden vor. Um einen Stadtteil nachhaltig attraktiver für uns selbst, für Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus machen zu können, solle ein Gesamtbild angestrengt werden, dass vor den Häusern unserer Bürger nicht Halt machen dürfe. Tenge will neben den bereits geplanten Maßnahmen auch die Modernisierung und Instandsetzung von privaten Gebäuden stärker ins Spiel bringen. „Das betrifft vor allem die Oestricher Altstadt, aber auch das nahe Umfeld der Basilika, des Grauen und des Brentanohauses. Wir sollten jetzt keine Schönheitsinseln schaffen, neben denen andere Gebäude nicht mehr ins Bild passen. Immerhin Zweidrittel der Investitionen können von Bund und Land finanziert werden. Darüber müssen wir sprechen. Ich bin sicher, dass wir dann zum Beispiel in der Oestricher Altstadt vom Friedensplatz bis zum Rheinufer schon bald neben Büchern, Sportschuhen, Maßschneiderei und Wein noch viele andere gastronomische und Handelsangebote vorfinden werden.“ Und einen Wochenmarkt mit vielen Angeboten wünsche er sich dann auch wieder. 

Nachhaltiges Verkehrskonzept 

Oestrich-Winkel. Mit einem „Verkehrskonzept 4.0“ will der von CDU und FDP favorisierte Bürgermeisterkandidat Kay Tenge die Situation in der Weinstadt verbessern. Etwas überrascht sei er schon vom, teilweise schlechten, Zustand der hiesigen Straßen und dem starken Aufkommen von öffentlich abgestellten Fahrzeugen. „Verkehr ist nie ein Einzelproblem, sondern immer eine gesamtheitliche Aufgabe einer Stadt und seiner Bürger“, so der 48-jährige Familienvater. Wer ein Haus baut oder gebaut habe, habe fast immer auch einen Parkplatz auf dem eigenen Grundstück. Wenn allein diese auch genutzt würden, sehe es in den Straßen schon besser aus. Es gäbe zahlreiche Untersuchungen, dass bis zu 50 Prozent der Parkflächen dann frei würden. „So können die Menschen wieder vermehrt in unmittelbarer Nähe Ihres Arztes, vor Einzelhändlern oder auch an anderen Stellen parken. Kurzzeitparken sei einer der Maßnahmen, die man prüfen müsse. Doch mit dem Parken allein sei es nicht getan. „Wir müssen unsere zahlreich vorhandenen Radwege besser beschildern und neue dazu gewinnen. Fußwege müssen sicherer werden, Zebrastreifen gemalt, Spiegel angebracht und Bordsteine breiter gemacht werden. „Der Umweltaspekt ist mir wichtig“, so der erfahrene Ordnungsamtsleiter, deshalb gelte es auch die Fördermöglichkeiten für eBikes und Elektroautos stärker zu empfehlen und Beratungsstellen auszubauen. „Wir wollen alle eine saubere Stadt, dazu kann jeder etwas beitragen. Und zum Beispiel auch den Öffentlichen Nahverkehr stärker nutzen. Wir als Rathaus werden dazu Vorbild sein und alle Möglichkeiten des umweltfreundlichen Verkehrs ausreizen.“ 

Tourismus ist eine Gemeinschaftsaufgabe 

Die eigene Stadt in den Fokus des Rheingaus rücken, will Bürgermeisterkandidat Kay Tenge, sieht die Lösung allerdings nicht in Alleingängen, sondern in einem partnerschaftlichen Miteinander der Rheingauer Kommunen und der Tourismusorganisationen. Wer im Rheingau Urlaub macht, will selten nur eine Stadt oder eine Sehenswürdigkeit besuchen. Er begrüßt die aktuellen Initiativen des Rheingau Taunus Kultur- und Tourismusverbandes mehr Zwei- oder Dreitagesangebote für den ganzen Rheingau zusammenzustellen und sieht sich und seine Oestrich-Winkeler dabei in der Pflicht mit pfiffigen, innovativen und attraktiven Bausteinen teilzunehmen. 

„Unsere Kernaufgabe als Stadt ist es dafür zu sorgen, dass unsere Gäste sich willkommen fühlen. Das beginnt am Bahnhof, in den Ortszufahrten und bei den Parkplätzen und endet nicht beim gastronomischen Angebot, Einzelhandel und Hotels.“ Der 48-jährige will auch neue Ideen dazu addieren um seine Heimatstadt, in der er seit 20 Jahren „sehr gerne lebt“, touristisch attraktiver zu machen. Mehr Sitz- und Ruhemöglichkeiten in den Weinbergen und Wäldern, auch mal ein paar öffentlich zugängige Fitnessgeräte, eine optische Aufwertung mit Informationstafeln am 50. Breitengrad, eine Stärkung und Ausbau vorhandener Feste und Kulturangebote, seien erste Ansätze, zu denen er positives Feedback bei seinen Gesprächen mit den Bürgern erhalte. „Unsere historischen Sehenswürdigkeiten sind jede für sich eine Attraktion, doch nur gemeinsam machen sie einen Urlaub in Oestrich-Winkel erstrebenswert“, sieht der ehemalige Ortsbürgermeister von Wiesbadener Stadtteilen auch Mehrtagesprogramme, die vor allem in unserer Stadt stattfinden. Der Trend mit einem deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen zeige, dass wir auf einem guten Weg sind und stärker nachgefragt werden. Das müssen wir gemeinsam mit unseren Nachbarstädten und der RTKT ausbauen. 

Kinderfreundliche Kommune 

Die Initiative „Kinderfreundliche Kommune“ der Nachbarstädte Eltville und Oestrich-Winkel begrüßt der von CDU und FDP nominierte, parteilose Bürgermeisterkandidat Kay Tenge. „Die Rechte unserer Kinder müssen ernst genommen und umgesetzt werden. Gemeinsam geht das besser.“ Die Jugendpflegerinnen in beiden Städten arbeiten zukünftig eng zusammen und planen viele Aktivitäten und Projekte. Tenge sieht seine Aufgabe in der Bereitstellung einer erstklassigen Infrastruktur. Zum Glück interessieren sich immer junge Familie für Oestrich-Winkel als Wohnort. Das bedeutet aber auch neue Kindergartenplätze, mehr Busangebote für den Schulweg und mehr Räume für Kinder in der Freizeit, auf Spiel- und Bolzplätzen, aber auch innerhalb der Angebote unserer Vereine. „Ich möchte das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ ernst nehmen und immer weiter ausbauen. Dazu gehören zum Beispiel auch Überlegungen für eine neuen Minigolfplatz, Wiesen zum Toben und sichere Wege für Kinder auf den Bürgersteigen und in den Straßen.“ Der 48-jährige Familienvater Kay Tenge will mit verkehrsberuhigten Bereichen, Einführung von Tempo 30 in vielen Teilen der Stadt und andere Maßnahmen dazu beitragen die Stadt kinderfreundlich zu machen und führt aus: „immer wieder hören wir den Begriff ‚Barrierefreiheit‘. Das ist nicht nur eine Maßnahme für Rollator- und Rollstuhlfahrer, sondern zielt auch auf alle anderen, schwächeren Verkehrsteilnehmer, die sich mit Hürden aller Art schwertun oder die Gefahren nicht so gut erkennen können: Eltern mit Kinderwagen, spielende Kinder, Roller- und Radfahrer und Schulkinder. Unsere Stadt ist schön, hält aber auch viele unübersichtliche Ecken und Gassen bereit, an denen eine Entschärfung des Verkehrs notwendig sei. Kinderfreundlich sei immer auch Senioren- und Familienfreundlich, so der Oestricher. 

Wir sind Vorbild:
Klimaneutrales Rathaus
 

In seinem Programm verkündet der 48-jährige Bürgermeisterkandidat Kay Tenge gleich zu Beginn seiner Amtszeit das Oestrich-Winkeler Bürgerzentrum klimaneutral stellen zu wollen. „Wir müssen unseren Bürgern vorleben, wie wir die Zukunft nachhaltig gestalten können“, so der von FDP und CDU nominierte Oestricher. Seine Idee ist vielschichtig: es sei nicht damit getan für den eigenen CO²-Ausstoß einen Ausgleich zu zahlen und sich damit ein reines Gewissen zu verschaffen. Vielmehr hat ein umfassendes Paket vorbereitet, dass vor allem auch lokale Lösungen vorsieht. So werde er nach Amtsantritt prüfen, wie schnell sich das anvisierte vierstufige Modell umsetzen lasse. Erstens soll der CO²-Fußabdruck, also die Menge an CO², die das Rathaus verursacht – exakt geprüft werden und im Anschluss neue Energie-Sparmöglichkeiten realisiert werden. Zweitens ist der Ausgleich vor Ort durch das vermehrte setzen von Bäumen und Pflanzen vorgesehen. Drittens sieht Tenge eine gute Möglichkeit zur Aufklärung über den Verkauf von Klimaschutz-Zertifikaten, die im lokalen Handel angeboten werden könnten. Zusammen mit hilfreichen Informationen zur Energie-Ersparnis wird das Bewusstsein der Bevölkerung aktiviert und gleichzeitig werden Gelder für weitere Umweltprojekte in Oestrich-Winkel eingesammelt. Der vierte Punkt auf der Liste soll vor allem im Übergang Anwendung finden: bis zur Umsetzung der eigenen Maßnahmen, will Tenge sinnvolle Projekte gegen die Klima-Erwärmung unterstützen. Mehrheiten dafür im Parlament müsse er zwar noch gewinnen, aber da sehe er bei allen Parteien offene Ohren. Schließlich gehe es um unsere Zukunft und die gerade erst veröffentlichte Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten zeige, wie dringend hier Handlungsbedarf sei. „Klimaschutz ist eines meiner Hauptanliegen. Wir reden zwar regelmäßig darüber, aber jetzt ist Handeln angesagt. Die Bienen zu schützen ist gut, aber das reicht nicht aus.“ Die beiden Vorsitzenden von FDP und CDU, Gertie Zielke-Neblett und Albert Bungert, begrüßten die Vorschläge und sicherten Tenge „unsere volle Unterstützung in den Gremien“ zu.